Antijagdtraining

Jagen ist eine genetische Komponente, die in allen Hunden angelegt ist. Bei den Einen tritt sie sehr stark auf, bei anderen gemäßigt und dann gibt es noch die, die scheinbar keinerlei jagdliche Ambitionen aufweisen. Jagende Hunde sind heutzutage oft ein großes Problem, da sie sich und andere in große Gefahr bringen können. Wie aber bringt man einem Hund mit Jagdambitionen bei, dies nicht mehr zu tun? Geht das überhaupt? Da Jagen eine selbst belohnende Handlung ist, ist es nicht einfach, den Hund vom Jagen abzuhalten. Unmöglich ist es aber nicht. Um mit einem jagenden Hund erfolgreich arbeiten zu können, benötigt es ein generelles Verständnis für die hündische Jagd: Was bedeutet Jagen für den Hund heutzutage, was für Jagdformen gibt es, welche Möglichkeiten existieren, um das Jagen umzulenken? In diesem eintägigen Seminar widmen wir uns eingehend dem Thema „jagender Hund“. Das Seminar teilt sich in eine Theorie- und eine Praxiseinheit auf. In der Theorieeinheit beschäftigen wir uns unter anderem mit den verschiedensten Jagdformen sowie mit Jagdhunderassen und ihren Spezialitäten. So können wir verstehen, wie unser eigener Hund Jagd und wie man damit arbeiten kann. Außerdem betrachten wir mögliche Beschäftigungen für Jagdhunde. Im Praxisteil wird mit den teilnehmenden Hunden gearbeitet. Wir arbeiten heraus, weshalb der Hund überhaupt jagt und wie am besten mit ihm gearbeitet werden kann. Die Grundlagen für die Arbeit mit dem eigenen Hund werden im Seminar erarbeitet, für den weiteren Weg wird Infomaterial zur Verfügung gestellt.Das Seminar orientiert sich folglich daran, die Hintergründe des Jagens zu verstehen und auf die Bedürfnisse der teilnehmenden Hunde einzugehen. Dadurch ist eine wertschätzende und respektvolle Arbeit mit ihnen möglich und eine Unterdrückung ihrer Anlagen wird vermieden.